22 Dez 2017 | von Johannes Schabel | 1 Kommentare

Prolog
Es ist kurz vor Weihnachten im Jahr 2017. Ich beschäftige mich tagtäglich beruflich mit Themen der Digitalisierung. Business Intelligence, Big Data. Ich zeige unseren Kunden beeindruckende neue Möglichkeiten auf, die die Digitalisierung uns eröffnet. Die Geschäftswelt wird revolutioniert. Es ist Dezember, kurz vor Weihnachten und ich sitze im Büro.

 

Akt 1
Riiing, riiing.
Hallo Schatz. Die Heizung ist kalt.
Warum ist die Heizung kalt?
Alle Heizkörper im Haus sind kalt. Es ist so kalt hier.
So ein Mist, zwei Tage vor Weihnachten. Ich rufe den Spengler an.

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4 Dez 2017 | von Markus Oponczewski | 0 Kommentare

Last week I attended the Tech-Conference of Amazon Web Services – AWS re:Invent 2017 in Las Vegas. It lasted five days, a period of time that is not always easy to take off from your daily work. Following are the most important pieces of content from my perspective in 7-10 min for reading.

* 10 Seconds Management Spoiler *
Serverless, Machine Learning, the Machine Learning Camera DeepLens, Alexa for Business and Kube as a managed service are the main highlights of this year’s re:Invent. By extending and making existing and established services such as EC2, S3, Glacier or DynamoDB more flexible, AWS helps customers to map many requirements directly in the managed service and reduce the need for workaround implementations. It will be fascinating and at times frightening, what will be possible in the future due to the combination of these powerful services.

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6 Jul 2017 | von Daniel Pelke | 0 Kommentare

In meinem letzten Blog-Beitrag »Digitale Transformation ist mehr als nur IT« habe ich darüber geschrieben, dass sich erfreulicherweise eine ganzheitlichere Sichtweise auf die Digitale Transformation durchsetzt. Wir wissen, dass IT alleine nicht die Lösung ist. Langsam macht sich die Erkenntnis breit, dass die Digitale Transformation somit nicht nur die IT-Abteilung, sondern alle Unternehmensbereiche betrifft. Schaut man sich aktuelle Trainings- und Beratungsangebote an, gewinnt man allerdings einen anderen Eindruck: Unter dem Deckmantel der Digitalen Transformation wird zunächst über die Herausforderungen in der heutigen Geschäftswelt gesprochen – »Agilität« oder »neue Geschäftsmodelle« tauchen als wichtige Schlüsselwörter auf. Es werden bekannte, ehemals erfolgreiche Unternehmen genannt, die den Weg in die Digitalisierung nicht geschafft haben. Im nächsten Schritt werden schließlich neuartige IT-Verfahren und Technologien wie Cloud Computing, MicroServices, DevOps und BigData als Lösungen auf die Herausforderungen unserer Zeit präsentiert. Häufig wird IT-Abteilungen jedoch nicht zugetraut, dass sie solche modernen Lösungen problemlos einführen können.

 

Bi-Modalität als ideale Lösung für die IT
Das ultimative Zielmodell für IT-Abteilungen bietet die sogenannte »bi-modale IT«, das heißt »eine IT-Abteilung der zwei Geschwindigkeiten«.
Konkret bedeutet es, dass es in der IT-Organisation zwei Gruppen gibt:

  1. eine, die sich mit klassischen Methoden u. a. um die Enterprise Applikationen wie ERP und die Corporate IT-Infrastruktur kümmert.
  2. eine, die sich mit agilen Methoden u. a. um Customer Apps kümmert und dabei auf Daten und Services der Enterprise Applikationen sowie aus dem Internet zurückgreift.

Wenn die bi-Modalität die ideale Lösung für die IT ist, dann ist es doch naheliegend, diese auch als Lösungsansatz für andere Organisationen/Abteilungen anzuwenden. Wir sprechen somit über bi-modale Organisationen, d. h. Organisationen der zwei Geschwindigkeiten.

 

Bi-modale Organisationen auch außerhalb der IT-Abteilung
Offensichtlich ist es in der Marketing-Abteilung: Zum einen kümmern sie sich um die klassischen Kanäle wie Print-Medien und Messen, die ein breites Spektrum von Interessenten ansprechen. Über Jahre hinweg haben sie die Marke aufgebaut und stellen sicher, dass diese nicht missbräuchlich verwendet wird. Auf der anderen Seite offenbaren sich, durch die Analyse der unterschiedlichsten Touch Points und Online Nutzung, Kundengruppen, die man vorher so nie identifizieren konnte. Auch untersuchen viele Marketing-Abteilungen derzeit, ob Growth Hacking für sie eine Option ist.

Schauen wir auf die Personal (Human Resource)-Abteilung: Dort gibt es Bereiche für die Lohnbuchhaltung. Sie kümmern sich darum, dass Gehälter vollständig und rechtzeitig überwiesen werden und die gesetzlichen Abzüge korrekt abgeführt werden. Andere Bereiche nutzen Social Media, um auf das Unternehmen als innovativen und modernen Arbeitgeber aufmerksam zu machen. Sie pflegen nicht nur die Jobangebot-Seiten auf passenden Portalen, sondern suchen gezielt in einschlägigen sozialen Netzwerken nach Cloud-Architekten, DevOps-Spezialisten und Data-Scientisten oder nutzen Hackathons, um talentierte SW-Entwickler zu finden.

Oder die Finanzabteilung: Auf der einen Seite kümmert sie sich um die Umsätze aus dem Produktverkauf, auf der anderen Seite muss sie sich aber bei sogenannten Pay-per-Use Konzepten oder App-basierten Zusatzleistungen mit Micro-Payment auseinandersetzen.

 

 Bi-modale Organisationen richtig managen
Wenn es die Aufgabe eines CIOs ist, eine IT-Organisation der zwei Geschwindigkeiten zusammenzuhalten, dann gilt das analog auch für die CMOs, CHROs und CFOs. Sie müssen ihre bi-modalen Organisation managen und dabei die beiden Teile ihrer Organisation aufeinander abstimmen. Um die Balance erfolgreich halten zu können, müssen Führungskräfte zukünftig über zwei zusätzliche Kernkompetenzen verfügen:

Sie müssen über fachliche und vor allem auch soziale Kompetenzen verfügen. Die Fähigkeit, eine bi-modale Organisation zu führen und zu gestalten, erfordert eine sehr hohe soziale Kompetenz. In einer Abteilung der zwei Geschwindigkeiten gibt es kein gut oder schlecht, oder schnell oder langsam. Nicht aktuelles Wissen oder Erfahrung, sondern beides wird benötigt. Zur fachlichen Kompetenz gehören nicht nur das Wissen über aktuelle Technologietrends, sondern auch die langjährige Erfahrung z. B über Kundenbeziehungen, interne Prozesse oder Produktionsabläufe.

Führungskräfte müssen in eine große Vielfalt (engl.: Diversity) innerhalb der Organisation investieren. Je heterogener die Organisation besetzt ist, desto höher ist das Potential, Lösungen für vermeintlich unlösbare Probleme zu finden. Kleinere Organisation können zur Erhöhung der Vielfalt sogenannte Open-Innovation Plattformen nutzen. Über solche Plattformen hat man Zugriff auf tausende Ideengeber aus unterschiedlichen Kulturkreisen, unterschiedlichen Altersgruppen etc.; ein Potential, aus dem sonst nur große internationale Konzerne schöpfen können. Dass »Diversity« ein Schlüssel bei der Lösung von sogenannten »Wicked Problems« ist, und die Herausforderungen, die mit der Digitalen Transformation kommen, sind definitiv solche, beschreibt Jeff Conklin ausführlich in seinem Buch »Wicked Problems & Social Complexity«.

 

Abschließend müssen zwei Dinge klar gesagt werden:
Vielfalt und soziale Kompetenz sind nicht die alleinigen Instrumente. Vielmehr flankieren sie die Fähigkeiten, die Peter Hinssen in seinem Buch »The Network Always Wins« mit dem Begriff »VACINE« geprägt hat.
Zum zweiten: Die bi-modale Organisation ist keine vorübergehende Erscheinung, kein Übergang von einer Organisationform zu einer anderen. Die bi-modale Organisation ist vielmehr ein Dauerzustand, denn der vermeintlich schnelle Teil der Organisation von heute, kann morgen schon der langsam sein. Das Ziel der bi-modalen Organisation ist es somit agil zu sein. Die bi-modale Organisation ist in der Lage, sich den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Und dass sich die Rahmenbedingungen ständig ändern ist das einzig konstante in der heutigen Geschäftswelt.

 

 

20 Mrz 2017 | von Florian Hanka | 0 Kommentare

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die Neuregelung des Datenschutzrechtes in der Europäische Union GDPR (General Data Protection Regulation oder in Deutschland EU-Datenschutz-Grundverordnung) in Kraft. Diese enthält zahlreiche Änderungen sowie neue Regelungen und Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen um letztlich Risiken zu minimieren.
Wird dieses Thema vernachlässigt oder gar missachtet drohen Strafen von bis zu 4% des jährlichen Unternehmensumsatzes oder bis zu 20 Mio. EUR, je nachdem welcher Wert größer ist.
Möglicherweise geraten viele europäische aber auch im Ausland befindliche Unternehmen, welche in Handelsbeziehungen mit Europa stehen hier in größere Schwierigkeiten. Glaubt man aktuellen Umfragen, denkt etwa knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen, dass sie teilweise oder gar nicht in der Lage sein werden, die neuen Anforderungen der EU bis zum Stichtag umzusetzen.

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1 Dez 2016 | von André Aretz | 0 Kommentare

cloud-strategies1

Cloud-Computing ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Themen in der IT  geworden. Es hat die Phase des Hypes lange verlassen und kann zu Recht als eine etablierte Technologie  bezeichnet werden, die viele Vorteile in sich vereinigt. So kann das Konzept, IT-Ressourcen nicht mehr dediziert in der eigenen Organisation vorzuhalten, sondern nach Nutzung zu bezahlen zu hohen Einsparungen, mehr Kostentransparenz und besserer Kalkulierbarkeit führen. In der Regel bieten diese extern hinzugezogenen Ressourcen auch den Vorteil, immer auf dem letzten Stand der Technik zu sein, womit eine begleitende Wartung wie in der konventionellen IT entfällt.

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30 Nov 2016 | von Kirstin Dreyfuerst | 0 Kommentare

LifeSciences

Introduction Big Data in the Life Science and Pharmaceutical Industry
A key driving factor in the life science and pharmaceutical industry is the possibility to handle large volumes of data in order to access, manage and analyze the data. To be able to gain business efficiency and a good performance, the drug development needs to take place in a best time to market relationship. Therefore, more completed clinical trials are necessary in a shortened timeframe. An acceleration in the drug development leads to an improved drug pipeline, less costs and faster product releases and therefore better profitability.
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5 Okt 2016 | von Daniel Pelke | 0 Kommentare

Finance concept: pixelated Folder icon on digital background, 3d render

I’ve been in the Document Management System (DMS) / Enterprise Content Management System (ECMS) market for more than 20 years. Sometimes very focused on a specific aspect e.g. Technical Documentation, sometimes more general e.g. ECMS platform and sometimes with focus on an industry segment e.g. Life Science. I have seen a lot of vendors, products and technologies coming and going. The latest acquisition and certainly the biggest one was just a week ago. Hopefully, this will not reduce the power of innovation.
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30 Sep 2016 | von Tobias Stein | 0 Kommentare

cloud computing

Preface: From January 2016 to July 2016, I wrote my master’s thesis at fme in Brunswick, Germany. In the following blog post I am summarizing my thesis and thank all these people who supported me. Especially, my advisor and the IT department.
Tobias Stein, September 2016

 

Exponential data growth rates make the management of content an enormous challenge for organizations. Terms like »information overload« and »content chaos« express the inefficient situation regarding content management on an enterprise-wide scale. Employees search for documents in different versions, languages and formats across various repositories and systems through the entire company. However, these documents contain important and decision-relevant information that are becoming a key business resource. Moreover, compliance with statutory regulations and technical requirements with respect to storing huge amounts of data are complicated.

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12 Aug 2016 | von Kirstin Dreyfuerst | 0 Kommentare

LS Smartphone

Mobile apps and Big Data are important topics, which are more and more relevant in the Life Science Industry. New media is available on a global base. That’s the reason why people and companies have to adapt their processes to this new digital age. People search for information on the internet and often trust blogs or forums more than the old fashioned ways. For medical problems they do not only trust doctors, but inform themselves on the web. The new social media has big influence on the ways on how information is provided and received. Also the way of interactive information exchange has changed. Formulas are used in a digital way, either on websites or also on mobile apps. Therefore data has to be accessed in a global way. Mobile apps are used outside of secure networks; therefore, also the related data has to be stored secure in a global way, which allows access from the internet.

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19 Jul 2016 | von Daniel Pelke | 1 Kommentare

Folder background

Although both industries – Discrete Manufacturing and Process Manufacturing – are completely different, I see some similarities.
10 years ago, the only competitive threat for a traditional OEM came from another traditional OEM. All R&D Managers had an arrogant smile on the face when they heard about a small US company, which was entering the market with electric cars. Today this company – Tesla – is also an established player. But new competitors do appear on the horizon: Apple, Google, Uber and others. Companies with no knowledge about how to build, sell and maintain a car. Why is this possible?

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