Sep 11, 2012 | by J. Wagner | 0 Comments

Gerade blicke ich auf die Client-Server-Architekturen zurück, mit denen ich in meinen mehr als 25 Jahren als Software-Entwickler zu tun hatte. Dabei sehe ich vor meinem geistigen Auge so etwas wie ein Pendel, das zwischen Client und Server hin- und herschwingt.

Während meines Studiums in den 80er Jahren waren Mainframes/Hosts mit 3270er Terminals angesagt. Das Pendel hing also beim Server.

Als in den 90er Jahren die PCs dank Intel-486 immer leistungsfähiger wurden und durch sinkende Preise weite Verbreitung fanden, schwang das Pendel zur Client-Seite. Anwendungen wurden typischerweise als Fat-Clients gebaut.

Doch dann der Zoo genutzter Windows-Client-Plattformen zur Jahrtausendwende: 95, 98, ME, 2000, NT mit diversen Service-Packs. Die Client-Anwendungen waren sehr empfindlich… Stichwort DLL-Hölle. Das Pendel schwang wieder zurück zum Server, Web-Applikationen im Browser waren angesagt… bis die vielen Seitenladevorgänge wieder die Suche nach etwas Neuem anstießen.

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Feb 16, 2010 | by jgoldhammer | 1 Comments

Das IT-Schlagwort der letzten Jahre schlechthin ist Service Orientated Architecture (SOA). Ohne auf den Begriff tiefer eingehen zu wollen, wurde diese Entwicklung getrieben durch den Wunsch, wieder verwendbare Dienste in eine IT-Architektur zu stecken und diese in Prozessen miteinander agieren zu lassen (Stichwort Business Process Management).

In EMC-Produkten, eine unserer Softwareplattformen, steckte bisher wenig SOA. Zum Zugriff auf das Content Repository standen bisher die Documentum Foundation Classes, kurz DFC, und die Content Server API zur Verfügung. Dies sollte sich nach Meinung von EMC ändern, denn mit Documentum 6.0 wurde erstmals ein Produkt namens Documentum Foundation Services, kurz DFS, ausgeliefert. Mittlerweile ist mit dem Produkt Documentum Restful Services (zurzeit im Early Access Programm) eine REST-basierte Variante der DFS auf dem Weg gebracht. Informationen zu REST finden Sie im Blogartikel Resource Oriented Architecture – Das WWW fürs Unternehmen.

In Documentum 6.5 wurde DFS z.B. um einen Dienst zum Verwalten von Berechtigungssätzen und erweiterten Funktionen für virtuelle Dokumente erweitert und auch in Documentum 7 wird es wieder zusätzliche Funktionen geben. Diese Blogserie soll klären, ob sich der Einsatz von DFS nach derzeitigem Stand lohnt und ob es die Entwicklung von inhaltsbasierten Anwendungen erleichtert. Der erste Blogartikel wird einen Überblick zu DFS geben. Weitere Blogartikel gehen technisch tiefer ins Detail und diskutieren erste Erfahrungen mit DFS.
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Jan 25, 2010 | by cmeier | 1 Comments

Der Documentum Content Server ist eine leistungsstarke und ausgereifte Plattform, die sich in zahlreichen Unternehmen bewährt hat. Jedoch gibt es Anwendungsfälle, bei denen die gewünschte Performance mit Hilfe des Content Servers nicht realisiert werden kann. EMCs Antwort auf dieses Problem heißt „High Volume Content Server“.

Eine Erweiterung, die spezielle Funktionalitäten für die performante Massenverarbeitung beinhaltet. Zu den Zielen des High Volume Servers gehören:

  • Die Minimierung von Hardware-Ressourcen
  • Die Steigerung der Objekt-Verarbeitung
  • Schnellerer Zugriff auf relevante Informationen in großen Repositories

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